Warning: Undefined array key "HTTP_X_FORWARDED_PROTO" in /home/httpd/vhosts/petrolhead.ch/httpdocs/wp-config.php on line 82 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /home/httpd/vhosts/petrolhead.ch/httpdocs/wp-config.php:82) in /home/httpd/vhosts/petrolhead.ch/httpdocs/wp-includes/feed-rss2.php on line 8 Audi – Petrolhead.ch https://petrolhead.ch Petrolhead.ch – Das Schweizer Autofahrerblog Thu, 05 Mar 2020 12:49:22 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Auto-Salon Genf 2016: Bezahlbare Autos https://petrolhead.ch/ferien-freizeit/veranstaltungen/auto-salon-genf-2016-bezahlbare-autos/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=auto-salon-genf-2016-bezahlbare-autos https://petrolhead.ch/ferien-freizeit/veranstaltungen/auto-salon-genf-2016-bezahlbare-autos/#comments Sun, 06 Mar 2016 16:08:39 +0000 http://petrolhead.ch/?p=710 [Weiterlesen]]]> Auch wenn jeder Besucher am liebsten einen Supersportwagen oder ein futuristisches Concept Car mit nach Hause nehmen würde, so stehen im Mittelpunkt eines jeden Genfer Auto-Salons dennoch die bezahlbaren Autos für die breite Masse. Sich umsehen, hineinsitzen, sich wohlfühlen. So werden heute Autos gekauft. Diese hier sind uns dabei aufgefallen.

Dies ist eine Berichterstattung über den Auto-Salon Genf 2016 in vier Teilen: Zweites Kapitel: Bezahlbare Autos.

SUV

Die „Geländewagen Light“ sind dieses Jahr allgegenwärtig – noch mehr als bisher schon. Der neue Seat Ateca ist der spanische Cousin des VW Tiguan. Er ist schön proportioniert und passt gut in die bisherige Modellpalette. Er ist bereits ab 21’750 Franken zu haben (zum Vergleich: der VW Tiguan kostet mindestens 38’050 Franken und damit fast doppelt so viel) und wird damit sicher eine grosse Zukunft haben.

Seat Ateca am Auto-Salon Genf 2016

Apropos VW Tiguan: Dieser wurde vor kurzem komplett überarbeitet und wurde dabei kantiger und eckiger, was insgesamt ein stimmigeres Erscheinungsbild ergibt. Für mich haben bisher die obere und untere Hälfte des Autos einfach nicht zusammengepasst. Nach dem Diesel-Abgasskandal gibt sich VW demütig. Am gleich grossen Stand stehen wesentlich weniger Autos als letztes Jahr, in den vorderen Reihen vor allem kleine Modelle und Nutzfahrzeuge. Der Tiguan versteckt sich hinter einer Wand und auch das sicher bald serienreife Hybrid-Konzept GTE (Bild) muss man ganz hinten im Stand suchen.

VW Tiguan GTE am Auto-Salon Genf 2016

Der Jaguar- und Land Rover-Stand kommt gleich daher wie jedes Jahr, was nicht gerade einen innovativen Eindruck macht. Dieses Jahr fehlen die Defender, deren Produktion Anfang Jahr eingestellt wurden. Dicht an dicht gedrängt stehen der neue F-Pace, die SUV-Neuheit von Jaguar, und das Range Rover Evoque Cabriolet (Bild). Der Blick ins Innere verrät: Es ist ein typischer 2+2-Sitzer, bei dem auf dem Rücksitz höchstens Kinder oder das Handtäschli Platz haben. Der Kofferraum ist klein und das geschlossene Stoffverdeck macht einen langweiligen, sehr altmodischen Eindruck. Dies ist nun wirklich ein Auto, auf das die Welt nicht gewartet hat. Vor allem auch mit seinem Preisschild von 57’900 Franken an aufwärts.

Range Rover Evoque Cabriolet am Auto-Salon Genf 2016

Ford bringt seinen Edge (Bild) aus Amerika nach Europa. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen SUV der Kompaktklasse, die zurzeit so beliebt ist. Mit seinem wuchtigen Kühlergrill ist er eine beeindruckende Erscheinung, die sicher seine Abnehmer finden wird. Gleichzeitig sind Ford-Modelle nun in der Variante „Vignale“ erhältlich, mit mehr Chrom, Ausstattung, Topmotorisierung und dem Kühlergrill mit Wabenstruktur.

Ford Edge Vignale am Auto-Salon Genf 2016

Tesla Model X

Auch das als Europa-Premiere vorgestellte Tesla Model X ist ein SUV, oder nach Angaben von Tesla ein SUV-Minivan-Crossover. Das Model X zieht – wie schon bisher das Model S – die Besucher des Auto-Salons magisch an. Alle wollen die Falkentüren sehen, die den Zugang zur zweiten und dritten Sitzreihe freigeben. Die Türen öffnen sich zuerst nach oben und erst dann nach aussen, was sich besonders für enge Parklücken gut eignet. So steht die volle Türbreite zum Ein- und Aussteigen zur Verfügung, während unter der Türe auch Erwachsene stehen können, ohne sich den Kopf anzustossen.

Tesla Model X am Auto-Salon Genf 2016

Ich bin sehr skeptisch, ob Tesla damit an den Erfolg des Model S anknüpfen kann. In meinen Augen ist die Konstruktion zwar in der Theorie gut, ansonsten aber unpraktisch. Die Türen stehen in der Höhe doch weit heraus – ungeeignet fürs nahe Parkieren an einer Mauer. Wenn es regnet, ist der weit offene Innenraum schnell nass. Aufgrund der Schrägheck-Bauweise ist der Kofferraum klein, vor allem dann, wenn die dritte Sitzreihe benützt wird. So können zwar einige Personen, nicht aber deren Gepäck befördert werden.

Tesla Model X am Auto-Salon Genf 2016

Klar, wie auch beim Model S hat der X auch vorne Stauraum zu bieten. Gerade die lange Haube mit der ungewöhnlich grossflächigen, glatten Front ist es dann aber, die Fragen aufwirft. Da sich darin kein Motor verbirgt, ist sie – wie schon beim Model S und abgesehen von ihrer Funktion als Knautschzone – pure Dekoration. Das Auto hätte bei gleichen Dimensionen mit einer wesentlich grösseren Fahrgastzelle ausgestattet werden können, die, wie bei klassischen Minivans, viel weiter vorne hätte beginnen können. Das Model X will zu viel sein und geht dabei zu viele Kompromisse ein.

Fiat

Eine erfreuliche Neuerung bietet Fiat mit Modellnamen ausserhalb der Zahl 500. Nur für die Schweiz und Deutschland wird dabei der Name Tipo wieder zum Leben erweckt, in allen übrigen Ländern heisst er Aegea. Die ziemlich unaufgeregte viertürige Stufenheck-Limousine soll später auch mit Schrägheck und als Kombi angeboten werden.

Fiat Tipo am Auto-Salon Genf 2016

Umso spannender gibt sich der Fiat 124 Spider und das Abarth-Pendant (Bild: die Rally-Version). Er basiert auf dem Mazda MX-5 und wird ebenfalls im Mazda-Werk in Japan hergestellt. Mit Turbolader liegen 170 PS Leistung drin, was das Auto zusammen mit dem Hinterradantrieb zum richtigen Spassmobil für Italiener-Fans macht.

Fiat 124 Abarth am Auto-Salon Genf 2016

Amerikaner

Amerikanische Autos haben in Europa eher einen schweren Stand – zumindest solche, die (noch) nicht zu den eingesessenen Marken gehören. Nach seinem letztjährigen Debut am Auto-Salon Genf ist beispielsweise Cadillac dieses Jahr nicht mehr angetreten.

Dafür ist Dodge umso mehr auf dem Vormarsch. Und zurecht! Der Dodge Durango Geländewagen mit seinem durchgehenden Rücklichtlinie, wie wir sie bereits vom Dodge Charger kennen, ist immer häufiger auf den Schweizer Strassen anzutreffen. Auch der Dodge Challenger (Bild) ist grossartig gelungen.

 

Dodge Challenger am Auto-Salon Genf 2016

Der Retro-Muscle Car von Chevrolet hingegen ist bei der Weiterentwicklung seines Designs falsch abgebogen. Der neue Camaro sieht aus wie eine zu stark geliftete alte Dame.

Chevrolet Camaro am Auto-Salon Genf 2016

Auch bei der Corvette (Bild) kommt den Autodesigners nichts spannendes mehr in den Sinn. Zugegeben, die Rückseite kann sich sehen lassen! Vorne fehlt hingegen immer mehr der Wow-Faktor.

Chevrolet Corvette am Auto-Salon Genf 2016

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Auto-Salon Genf 2016: Viele Neuheiten, wenig Pfiff https://petrolhead.ch/ferien-freizeit/veranstaltungen/auto-salon-genf-2016-viele-neuheiten-wenig-pfiff/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=auto-salon-genf-2016-viele-neuheiten-wenig-pfiff https://petrolhead.ch/ferien-freizeit/veranstaltungen/auto-salon-genf-2016-viele-neuheiten-wenig-pfiff/#respond Sun, 06 Mar 2016 16:07:37 +0000 http://petrolhead.ch/?p=697 [Weiterlesen]]]> Am vergangenen Donnerstag öffnete der 86. Auto-Salon in Genf seine Türen. Wir durften noch vor der offiziellen Eröffnung einen Blick in die Hallen werfen. Hier haben wir zwar viele schöne neue Modelle für die Massen und Supersportwagen angetroffen, aber irgendwie waren alle nicht so aufregend wie auch schon. Während der unsicheren wirtschaftlichen Lage scheinen Autobauer lieber sichergehen zu wollen, als sich an völlig Neues zu wagen. Der Auto-Salon Genf 2016 ist noch bis am 13. März geöffnet.

Dies ist eine Berichterstattung über den Auto-Salon Genf 2016 in vier Teilen: Erstes Kapitel: Einleitung.

Auto-Salon Genf 2016

Alles ist SUV – SUV ist alles!

Die Beliebtheit der Sport Utility Vehicles (SUV) – Limousinen mit mehr Bodenfreiheit und erhöhter Geländegängigkeit – ist ungebremst. Die erhöhte Sitzposition verleiht nicht nur einen besseren Überblick auf die Strasse, sondern ist beispielsweise auch zum Ein- und Aussteigen praktischer. Und vermittelt noch mehr ein Gefühl von Grenzenlosigkeit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit.

Dieses Jahr springen auch die bisher SUV-resistenten Autobauer der Luxusklasse auf den fahrenden Zug auf und lancieren Fahrzeuge wie den Jaguar F-Pace, den Maserati Levante (Bild) oder den Bentley Bentayga. Es sind SUV, die eigentlich niemand braucht und bei denen man sich fragt, ob die Zielgruppe nicht doch die klassische Limousine bevorzugt.

Maserati Levante am Auto-Salon Genf 2016

Eine Prise Oldschool

Ich freue mich auch immer über alte Autos am Salon. Porsche hat einen 718 RS60 ungefähr aus dem Jahr 1960 mitgebracht, einen leicht gebauten Rennwagen mit kleinem Vierzylinder-Motor, der an Autorennen Sieg um Sieg erzielt hatte. Er steht hier Pate für den neuen 718 Boxster S, der mit zusätzlichen 50 PS zum Boxster aufwartet und den Sprint von 0-100 km/h eine halbe Sekunde schneller meistert.

Porsche 718 RS60 am Auto-Salon Genf 2016

Auch Jeep setzt auf seine lange Geschichte. Ein alter Willys Jeep aus den 1940er-Jahren steht mitten im sehr grossen Jeep-Stand. Auch ein Jeep Wagoneer aus den 1960ern sieht aus, als warte er auf neue Käufer. Er befindet sich auf einem der Holzhügel, auf denen letztes Jahr die Jeep Renegade präsentiert wurden.

Willys Jeep am Auto-Salon Genf 2016

Einheitsbrei

Gerade bei VW und Audi ist es schwer, die einzelnen Modelle auseinanderzuhalten, nicht nur wegen der selben Farbe: Alle sehen gleich aus bis auf kleine Details wie die Lichter – und natürlich die Dimensionen. So ist auch der neue Audi Q2 (auf dem Bild ganz links) kaum vom grösseren Q3 zu unterscheiden, ein Schicksal, das er zum Beispiel mit dem A3 mit Stufenheck teilt, der dem leicht grösseren A4 zum Verwechseln ähnlich aussieht. Ob diese Vielfalt an Eintönigkeit wirklich nötig ist, frage ich mich schon lange. Vermutlich sollen die minimal kleineren Modelle Käufer befriedigen, die sich das grössere Modell gerade knapp nicht leisten können.

Blaue Audis am Auto-Salon Genf 2016

So sehen Gewinner aus!

Ein weiterer Autorennen-Gewinner wartet auf dem Peugeot-Stand: Der Peugeot 2008 DKR 16 mit der Startnummer 302, mit dem Altmeister Stéphane Peterhansel die diesjährige Dakar Rally gewonnen hat.

Peugeot 2008 DKR am Auto-Salon Genf 2016

Dies ist eine Berichterstattung in vier Teilen. Nach dieser Einleitung stellen wir in den nächsten drei Beiträgen bezahlbare Autos, Supersportwagen und schöne Studien vor. Viel Spass!

Thomie und Gabi am Auto-Salon Genf 2016

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